KFZ Österreich 2026 - NoVA, Vignette, Leasing, Sprit, Führerschein
Was sich 2026 für Autofahrer ändert
Die Jahresvignette kostet 2026 für den Pkw 106,80 Euro und für das Motorrad 42,70 Euro - rund 2,9 Prozent mehr als 2025. 2026 gibt es die Klebevignette zum letzten Mal, ab 2027 läuft die Maut nur noch digital über das Kennzeichen. Wer ohne gültige Vignette erwischt wird, zahlt eine Ersatzmaut von 200 Euro.
Teurer wird auch die motorbezogene Versicherungssteuer: Bei einem neu zugelassenen Benziner liegt sie rund 35 Euro pro Jahr über dem Wert einer Erstzulassung aus 2025. Reine Elektroautos sind seit 1. April 2025 nicht mehr befreit - sie zahlen seither nach Leistung (kW) und Eigengewicht (kg). Bei der NoVA sinkt der Abzugsbetrag 2026 auf 91 (Formel: (CO2-Wert WLTP - 91) / 5), wodurch viele Neuwagen beim Kauf teurer werden.
Was ein Auto im Jahr wirklich kostet
Die jährlichen Fixkosten setzen sich aus Haftpflichtprämie, motorbezogener Versicherungssteuer, Vignette (106,80 Euro) und der §57a-Begutachtung zusammen. Das Pickerl ist bei Neuwagen erstmals nach drei Jahren fällig, dann nach weiteren zwei Jahren und ab dann jährlich. Dazu kommen Sprit oder Strom, Service, Reifen und der Wertverlust - bei einem Mittelklasse-Pkw der mit Abstand größte Posten.
Beim Autokauf entscheidet die Beschaffungsform über die Kosten: Wer least, zahlt niedrige Raten, aber selten Eigentum; beim Gebrauchtwagen zählen Pickerl-Historie und Gewährleistung. Nach dem Kauf folgt die Anmeldung bei der Zulassungsstelle, beim Import aus dem EU-Ausland zusätzlich NoVA und Einzelgenehmigung.
Wie hoch die NoVA für ein konkretes Modell ausfällt, rechnen Sie mit dem NoVA-Rechner aus; weitere Tools finden Sie in der Rechner-Übersicht.