Studium Österreich 2026 - Finanzierung, Beihilfe, Studentenjob
Ein Studium in Österreich lässt sich aus mehreren Töpfen finanzieren. Die drei häufigsten Fragen: Wer bekommt Studienbeihilfe und wie viel, wie viel darf man nebenher verdienen und was geht, wenn die Beihilfe nicht reicht. Stand 2026.
Studienbeihilfe und Stipendien
Die Studienbeihilfe ist keine Pauschale, sondern wird individuell berechnet. Auswärts wohnende Studierende starten bei einem Grundbetrag von rund 431 Euro im Monat, von dem die zumutbare Leistung der Eltern abgezogen wird; die monatliche Höchstbeihilfe für Selbsterhalter liegt bei 1.082 Euro (ab 27 Jahren 1.121 Euro). Wer nicht von den Eltern abhängt, fährt mit dem Selbsterhalterstipendium meist besser. Wie sich der Betrag aus Grundbetrag und Zuschlägen zusammensetzt und wie das Elterneinkommen gegengerechnet wird, zeigt der Beitrag zur Studienbeihilfe mit eigenem Rechenbeispiel. Für gute Noten gibt es zusätzlich das Leistungsstipendium.
Dazuverdienen und Auslandssemester
Studienbeihilfe und Nebenjob schließen sich nicht aus: Die Zuverdienstgrenze liegt bei rund 17.000 Euro pro Kalenderjahr, wer mehr verdient, dem wird die Beihilfe um den Überschreitungsbetrag gekürzt. Eine ähnlich hohe Grenze gilt für die Familienbeihilfe der Studierenden. Welche Steuer beim Studentenjob anfällt und wann sich die Arbeitnehmerveranlagung lohnt, klärt der Beitrag zu Steuern im Studentenjob. Wer ins Ausland geht, kombiniert oft Erasmus-Zuschuss und Beihilfe, siehe Auslandssemester finanzieren.
Reichen Beihilfe und Nebenjob nicht, bleibt der Studienkredit als letzte Stufe, der wegen der Zinsen aber gut überlegt sein will.