Zuschüsse und Förderungen Österreich 2026 - Bund und Bundesländer
Was 2026 noch zu holen ist - und was nicht mehr
Der Förderdschungel hat sich 2026 spürbar gelichtet, und genau hier liegen die häufigsten Irrtümer. Der Handwerkerbonus läuft nicht weiter: Die letzte Einreichfrist endete am 28. Februar 2026, für 2026 erbrachte Leistungen gibt es ihn nicht mehr (zuletzt 20 Prozent der Nettokosten, maximal 1.500 Euro). Auch der bundesweite Sanierungsbonus nimmt seit 2. Februar 2026 keine neuen Anmeldungen mehr an - mit einer Ausnahme: Der Kesseltausch, also der Umstieg von einer fossilen Heizung auf Wärmepumpe, Fern- oder Nahwärme oder Holzzentralheizung, wird weiter mit bis zu 30 Prozent der Investitionskosten gefördert, längstens bis 31. Dezember 2026 und solange Budget vorhanden ist. Die Bedingungen stehen im Ratgeber zum Sanierungsbonus.
Den Reparaturbonus hat Anfang 2026 die Geräte-Retter-Prämie abgelöst: bis zu 50 Prozent der Bruttokosten, gedeckelt bei 130 Euro pro Reparatur (vorher 200 Euro), dazu bis zu 30 Euro für den Kostenvoranschlag. Gefördert werden Haushaltsgeräte wie Waschmaschine oder Kaffeemaschine - Fahrräder, E-Bikes und Handys sind ausgenommen. Den Ablauf erklärt der Reparaturbonus-Ratgeber.
Die größten Summen liegen weiterhin bei der Wohnbauförderung, und die ist Ländersache. Die Bandbreite ist enorm: von bis zu 50.000 Euro in Wien über bis zu 60.000 Euro in Kärnten bis zu 75.000 Euro in Niederösterreich. Welche Förderhöhe und welche Voraussetzungen in Ihrem Bundesland gelten, zeigt die Bundesländer-Übersicht mit den neun Landesförderungen im Vergleich.
Wer Energie erzeugt oder Wege spart, findet eigene Töpfe: den EAG-Investitionszuschuss in der Photovoltaik-Förderung und den Heizkostenzuschuss, der je nach Bundesland zwischen rund 100 und 280 Euro liegt und gesondert beim Land beantragt wird.