Währungsrechner - Euro in alle Weltwährungen

Wo Sie am günstigsten an Fremdwährung kommen

Die teuerste Stelle ist die Wechselstube am Flughafen: Ihr Aufschlag auf den Mittelkurs liegt oft bei 5 bis 12 Prozent, auf 1.000 Euro also 50 bis 120 Euro. Am günstigsten ist fast immer Bargeld erst im Reiseland am Bankomaten mit einer Debitkarte - laut AK-Erhebung von März und April 2026 rund 0,75 Prozent plus 1,82 Euro pro Behebung. Entscheidend ist die richtige Antwort auf die Automatenfrage: immer in der Landeswährung abrechnen, nie die Sofortumrechnung in Euro (DCC), die noch einmal 5 bis 12 Prozent kostet. Den fairen Maßstab, den Mittelkurs, veröffentlicht die OeNB täglich. Welcher Kanal sich wann lohnt, vergleicht der Artikel Geld wechseln.

Geld ins Ausland überweisen

Innerhalb des Euro-Raums ist Überweisen kein Sonderfall: Eine SEPA-Euro-Überweisung nach Deutschland, Spanien oder Italien muss laut EU-Verordnung genauso behandelt werden wie eine Inlandsüberweisung und kostet bei den meisten Girokonten nichts extra. Seit 9. Oktober 2025 darf auch die SEPA-Echtzeitüberweisung nicht mehr kosten als eine normale Überweisung - das Geld ist in maximal 10 Sekunden da. Teuer wird es erst außerhalb von SEPA: SWIFT-Überweisungen kosten je nach Bank von rund 9 Euro bis mehrere hundert Euro, dazu 1 bis 4 Prozent Wechselkursaufschlag. Worauf es bei IBAN, BIC und den Modellen OUR/SHA/BEN ankommt, steht im Ratgeber zur Auslandsüberweisung.

Im Ausland bezahlen

Beim Kartenzahlen gilt dieselbe Regel wie am Automaten: immer in Landeswährung abrechnen lassen. Mit der Debitkarte fahren Sie günstiger als mit der Kreditkarte, denn eine Bargeldbehebung per Kreditkarte kostet laut AK 3 bis 3,3 Prozent plus Manipulationsgebühr. Welche Karte sich für welche Reise lohnt und wann ein Multiwährungskonto sinnvoll ist, klärt bezahlen im Ausland.

Den tagesaktuellen Mittelkurs für Ihre Umrechnung finden Sie bei den Euro-Referenzkursen der OeNB.

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