Mechatroniker Gehalt Österreich 2026 - KV, Netto, Schicht
Was verdient ein Mechatroniker in Österreich 2026?
Nach der Lehre verdienen Mechatronikerinnen und Mechatroniker 2026 mindestens 2.948,85 € brutto im Monat - wenn sie in einem Gewerbebetrieb arbeiten. In der Elektro- und Elektronikindustrie sind es seit 1. Mai 2026 mindestens 3.009,82 €. Welcher Betrag gilt, hängt allein am Kollektivvertrag des Arbeitgebers, und davon gibt es beim Mechatroniker gleich drei.
Zwei häufig zitierte Zahlen messen etwas anderes. Das AMS-Berufslexikon nennt 2.880 bis 2.930 € Einstiegsgehalt - auf Basis der KV-Mindestgehälter mit Stand 2025, also vor den Erhöhungen, die seither in allen drei Branchen gelten. karriere.at gibt für Vollzeit 2.170 bis 3.617 € brutto an, errechnet aus internen Portaldaten. Die Untergrenze liegt unter jedem KV-Lohn für ausgelernte Fachkräfte.
Gemeint ist hier der Lehrberuf Mechatronik mit Maschinen, Anlagen und Automatisierung - nicht der Kfz-Mechatroniker, der an Fahrzeugen arbeitet.
Drei Kollektivverträge im Vergleich
Nach der Lehrabschlussprüfung schreiben alle drei KV einen Mindestlohn für Facharbeiter vor. Die Werte liegen näher beieinander, als oft behauptet wird - der Unterschied steckt in Stichtag und Vorrückungen.
| Kollektivvertrag (Arbeiter) | Einstufung nach Lehre | Mindestlohn brutto/Monat | gültig ab | Netto/Monat* |
|---|---|---|---|---|
| Metallgewerbe (Innung Mechatroniker) | Lohngruppe 3 | 2.948,85 € | 1.1.2026 | 2.144,84 € |
| Metalltechnische Industrie | mind. Beschäftigungsgruppe D | 2.947,89 € | 1.11.2025 | 2.144,84 € |
| Metalltechnische Industrie | mind. Beschäftigungsgruppe D | 3.009,80 € | 1.11.2026 | 2.179,81 € |
| Elektro- und Elektronikindustrie | mind. Beschäftigungsgruppe D | 3.009,82 € | 1.5.2026 | 2.179,81 € |
Mindestlöhne laut WKO-Kollektivverträgen Metallgewerbe, metalltechnische Industrie und Elektro- und Elektronikindustrie, jeweils 38,5-Stunden-Woche. *Netto 2026 nach dem Brutto-Netto-Rechner 2026, gegengeprüft mit karriere.at, für 2.949 € bzw. 3.010 €, ohne Pendlerpauschale und Kinder.
Zwischen Mai und Oktober 2026 liegt die Elektroindustrie damit rund 61 € vor den beiden Metall-KV. Ab November 2026 zieht die Metallindustrie gleich, im Jänner 2027 folgt das Gewerbe mit 3.007,83 €.
Nach oben gehen die Wege auseinander. Im Gewerbe gibt es keine Vorrückungen nach Dienstjahren; mehr Geld kommt über die Lohngruppe. Lohngruppe 2 (qualifizierter Facharbeiter) bringt mindestens 3.397,52 €, Lohngruppe 1 (Spitzenfacharbeiter) 3.808,83 €. In beiden Industrie-KV steigt der Mindestlohn innerhalb der Gruppe mit den Jahren:
| Beschäftigungsgruppe D | Grundstufe | nach 2 Jahren | nach 4 Jahren | danach |
|---|---|---|---|---|
| Elektro- und Elektronikindustrie (ab 1.5.2026) | 3.009,82 € | 3.097,50 € | 3.185,18 € | 3.229,02 € (7 J.), 3.272,86 € (10 J.) |
| Metalltechnische Industrie (ab 1.11.2025) | 2.947,89 € | 3.001,51 € | 3.055,13 € | 3.081,96 € (6 J.), 3.108,79 € (9 J.), 3.135,62 € (12 J.) |
Jahre = Beschäftigungsgruppenjahre. Quelle: WKO-Lohnordnungen, Stand September 2026.
Nach vier Jahren in Gruppe D liegt die Elektroindustrie 175,36 € über ihrer eigenen Grundstufe - und 236,33 € über dem Gewerbe-Mindestlohn der Lohngruppe 3. Wer in Gruppe E eingestuft wird (Tätigkeiten selbstständig, mit zusätzlichen Fachkenntnissen über D hinaus), startet in der Elektroindustrie bei 3.449,08 €.
Brutto-Netto-Beispiel: Elektroindustrie nach der Lehre
Gerechnet mit dem auf 3.010 € gerundeten Mindestlohn der Beschäftigungsgruppe D, ohne Pendlerpauschale und ohne Kinder:
| Position | Betrag/Monat |
|---|---|
| Bruttolohn (laufend) | 3.010,00 € |
| - Sozialversicherung (18,07 %) | -543,91 € |
| - Lohnsteuer | -286,28 € |
| Netto laufend | 2.179,81 € |
Berechnet nach dem Brutto-Netto-Rechner 2026, gegengeprüft mit karriere.at, Stand September 2026.
Die Sozialversicherung nimmt 18,07 %, die Lohnsteuer folgt dem Stufentarif abzüglich Verkehrsabsetzbetrag.
Urlaubs- und Weihnachtsgeld bringen netto 2.383,62 € und 2.346,42 €, das Jahresnetto liegt bei 30.887,76 €. Der KV der Elektro- und Elektronikindustrie rechnet in die Sonderzahlungen außerdem den Monatswert von Schicht-, Nacht- und SEG-Zulagen ein, ermittelt aus dem Durchschnitt der letzten drei Monate. Wer regelmäßig Schicht arbeitet, bekommt also höhere Sonderzahlungen. Warum sie netto mehr bringen als ein Monatslohn, zeigt der Beitrag zum 13. und 14. Gehalt.
Pendlerpauschale und Familienbonus senken die Steuer weiter; den Wert für die eigene Situation liefert der Brutto-Netto-Rechner. Kurse etwa in SPS-Programmierung lassen sich über die Einkommensteuer-Veranlagung absetzen, wenn der Arbeitgeber sie nicht zahlt.
Kollektivvertrag und Erhöhungen 2026
Welcher KV gilt, entscheidet die Kammermitgliedschaft des Arbeitgebers - nicht das Modul und nicht die Tätigkeit. Die Instandhaltung eines Maschinenbauers fällt unter die Metallindustrie, derselbe Job bei einem Hersteller von Elektronikkomponenten unter die Elektroindustrie, der Servicebetrieb der Innung Mechatroniker unter den Gewerbe-KV.
Elektro- und Elektronikindustrie. Ab 1.5.2026 stiegen die Mindestlöhne um 3,0 %, die Ist-Löhne um 1,85 % plus 22 € (bei Vollzeit). Per Betriebsvereinbarung konnten Betriebe Varianten wählen, etwa einen Teil der Erhöhung als Freizeit.
Metalltechnische Industrie. Ist-Löhne plus 1,41 % ab 1.11.2025, dazu zwei Kaufkraftsicherungsprämien; ab 1.11.2026 plus 1,9 %.
Metallgewerbe. KV-Löhne plus 2,2 % ab 1.1.2026, Ist-Löhne plus 1,8 %, höchstens 85 €. Für 2027 sind 2,0 % und 1,8 % vereinbart.
In beiden Industrie-KV gilt: Nach bestandener Lehrabschlussprüfung ist mindestens in Gruppe D einzustufen. Wer ohne eigenes Verschulden noch nicht antreten konnte, bekommt zunächst den Lohn der Gruppe C; besteht er beim ersten Antritt, ist die Differenz nachzuzahlen. Wie KV-Lohn, Vorrückung und Überzahlung auf der Abrechnung stehen, zeigt der Ratgeber zur Gehaltsabrechnung, die Grundlagen der Einstufung der Beitrag zum Kollektivvertrag. Einen gesetzlichen Mindestlohn gibt es in Österreich nicht.
Lehrlingseinkommen 2026 - drei Branchen im Vergleich
| Lehrjahr | Metallgewerbe (ab 1.1.2026) | Metallindustrie (ab 1.11.2025) | Elektroindustrie (ab 1.5.2026) | Elektroindustrie nach Matura |
|---|---|---|---|---|
| 1. Lehrjahr | 1.000,00 € | 1.071,00 € | 1.260,23 € | 1.575,27 € |
| 2. Lehrjahr | 1.148,75 € | 1.295,40 € | 1.575,27 € | 2.047,86 € |
| 3. Lehrjahr | 1.493,38 € | 1.657,50 € | 1.890,32 € | 2.362,91 € |
| 4. Lehrjahr | 2.000,00 € | 2.152,20 € | 2.457,43 € | 2.611,01 € |
Quellen: WKO-Kollektivverträge Metallgewerbe 2026, metalltechnische Industrie, Elektro- und Elektronikindustrie 2026. Die letzte Spalte gilt für Lehrverhältnisse, die nach bestandener Reifeprüfung begonnen haben.
Über die 3,5 Jahre der Lehre ist der Abstand groß: Im ersten Lehrjahr zahlt die Elektroindustrie 26 % mehr als das Gewerbe. Nach dem Abschluss schrumpft der Vorsprung auf rund 61 € und hält nur bis zur nächsten Erhöhung der Metall-KV.
Mechatroniker-Gehalt nach Bundesland
Alle drei Kollektivverträge gelten österreichweit. Belastbare Zahlen zu regionalen Ist-Löhnen gibt es nicht; karriere.at hebt Oberösterreich wegen guter Jobchancen hervor, nennt aber keine regionalen Gehaltswerte.
Wer vergleichen will, liest Stelleninserate der eigenen Region. Seit 1. März 2011 müssen Arbeitgeber dort nach § 9 Abs. 2 Gleichbehandlungsgesetz das kollektivvertragliche Mindestentgelt nennen und angeben, ob sie bereit sind, darüber zu zahlen.
Module: von Fertigung bis Robotik
Mechatronik ist ein Modullehrberuf. Laut AMS gibt es sechs Hauptmodule: Alternative Antriebstechnik, Automatisierungstechnik, Elektromaschinentechnik, Fertigungstechnik, IT-, Digitalsystem- und Netzwerktechnik sowie Medizingerätetechnik. Dazu kommen vier Spezialmodule: Additive Fertigung, Digitale Fertigungstechnik, Robotik und SPS-Technik. Die Lehre dauert 3,5 Jahre, mit einem zusätzlichen Haupt- oder Spezialmodul 4 Jahre.
Für den KV-Mindestlohn spielt das Modul keine Rolle - alle führen nach der Lehre in Lohngruppe 3 bzw. Beschäftigungsgruppe D. Es entscheidet aber mit, wie schnell die Merkmale der nächsten Gruppe erreichbar sind. Wer SPS-Steuerungen programmiert oder Roboterzellen einrichtet, arbeitet eher „selbstständig“ im Sinn der höheren Gruppen als jemand, der Anlagen nach Vorgabe wartet.
Weiterbildung bieten laut AMS vor allem WIFI und BFI an; als wichtige Bereiche nennt es computergesteuerte Steuerungstechnik, Verfahrens- und Werkstofftechnik sowie Digital- und Analogtechnik.
Ausbildung und schulische Alternativen
Neben der Lehre führen laut AMS die Fachschule und die HTL für Mechatronik, etwa mit Schwerpunkt Automatisierung oder Präzisionstechnik, in den Beruf. Für Berufstätige gibt es Fachschule, Aufbaulehrgang und Kolleg für Mechatronik sowie die Werkmeisterschule für Mechatronik.
Die Lehrabschlussprüfung ist der Schlüssel zum Facharbeiterlohn. Ohne sie bleibt man im Gewerbe in den Lohngruppen 4 bis 7 mit 2.571,94 bis 2.759,39 €, in der Elektroindustrie etwa in Gruppe C mit 2.820,64 €.
Karriere: Werkmeister, Meister und Selbstständigkeit
Als Aufstiegspositionen in größeren Betrieben nennt das AMS Vorarbeiter, Werkmeister, Werkstättenmeister und Produktionsleiter; in Großbetrieben seien die Chancen meist besser als in Kleinbetrieben. Im Gewerbe-KV und im Metallindustrie-KV gibt es für Vorarbeiter einen Zuschlag von 10 % des Lohnes.
Für die Selbstständigkeit gibt es laut AMS das reglementierte Gewerbe der Mechatroniker - als verbundenes Handwerk für Maschinen- und Fertigungstechnik, für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik, für Elektromaschinenbau und Automatisierung sowie für Medizingerätetechnik. Nötig ist der Befähigungsnachweis, danach die Gewerbeanmeldung. Selbstständige zahlen Sozialversicherung an die SVS statt an die ÖGK.
Zulagen, Schicht und Überstunden
Schicht- und Nachtzulagen. Alle drei KV zahlen für Nachtarbeit zwischen 22 und 6 Uhr und für die 3. Schicht denselben Stundensatz, für die 2. Schicht einen niedrigeren. Nacht- und Schichtzulage gibt es nicht gleichzeitig.
| Zulage pro Stunde | Metallgewerbe (ab 1.1.2026) | Metallindustrie (ab 1.11.2025) | Elektroindustrie (ab 1.5.2026) |
|---|---|---|---|
| Nachtarbeit / 3. Schicht | 3,348 € | 3,508 € | 3,832 € |
| 2. Schicht | 1,065 € | 1,063 € | 1,187 € |
Mindestsätze laut WKO. Die Metallindustrie erhöht ab 1.11.2026 auf 3,754 € und 1,085 €, die Elektroindustrie ab 1.5.2027 auf 4,000 € und 1,364 €.
Ein Monat mit 22 Nachtschichten zu je 8 Stunden bringt in der Elektroindustrie mindestens 674,43 € brutto zusätzlich, im Gewerbe 589,25 €.
Montagezulage. Für Arbeiten außerhalb des Betriebs zahlt das Gewerbe mindestens 1,155 € pro Stunde, die Metallindustrie 1,122 €.
Überstunden. Grundsätzlich 50 % Zuschlag, in bestimmten Fällen 100 %, etwa nachts. Bei Anlagenstillständen und Inbetriebnahmen fällt oft Mehrarbeit an. Wo sich bei der Abrechnung die häufigsten Fehler verstecken, zeigt der Beitrag zu Überstunden.
Rufbereitschaft ist in den Kollektivverträgen nicht pauschal beziffert. Wie Bereitschaft und Störungseinsätze vergütet werden, gehört in Betriebsvereinbarung oder Dienstvertrag - vor der Zusage schriftlich klären.
Verhandlungs-Hebel für mehr Gehalt
Den Arbeitgeber-KV kennen. Beim Einstieg sind die Unterschiede klein, über zehn Jahre nicht: In der Elektroindustrie steigt Gruppe D bis 3.272,86 €, im Gewerbe bleibt Lohngruppe 3 ohne Umstufung bei 2.948,85 €.
Die Einstufung prüfen. Im Gewerbe liegen zwischen Lohngruppe 3 und 1 859,98 € im Monat. In der Elektroindustrie trennen die Grundstufen D und E 439,26 €.
Vorrückungen kontrollieren. In beiden Industrie-KV sind die Stufen nach Beschäftigungsgruppenjahren Pflicht. Ein Blick auf den Lohnzettel zeigt, ob sie zum richtigen Monat durchgeführt wurden.
Schicht durchrechnen. Zulagen fließen in der Elektroindustrie auch in Urlaubs- und Weihnachtsgeld ein. Wer die Wahl hat, sollte das Netto eines Schichtmodells gegen das eines Tagdienstes rechnen.
Unsere Einschätzung
Beim Mechatroniker wird die Branche oft überschätzt - beim Einstieg. Nach der Lehre trennen Gewerbe und Elektroindustrie gerade 61 € brutto im Monat, und das nur bis zur nächsten Metall-Erhöhung. Den Unterschied machen die Jahre danach: Vorrückungen in der Industrie, die im Gewerbe fehlen, und die höheren Schichtzulagen der Elektroindustrie.
Wer im Gewerbe bleibt, muss aktiv um die Lohngruppe verhandeln - automatisch steigt dort nur die jährliche KV-Erhöhung. Für die Planung gilt: Rechnen Sie mit dem Netto - der Brutto-Netto-Rechner liefert den exakten Wert. Den Beruf mit Schwerpunkt Energietechnik und demselben Gewerbe-KV zeigt das Profil zum Elektriker-Gehalt.
Quellen (6)
- WKO - Kollektivvertrag eisen- und metallverarbeitendes Gewerbe, Arbeiter, ab 1.1.2026
- WKO - Lohnordnung Elektro- und Elektronikindustrie, Arbeiter, ab 1.5.2026
- WKO - Kollektivvertragsabschluss Elektro- und Elektronikindustrie 2026
- WKO - Lohnordnung metalltechnische Industrie, Arbeiter, ab 1.11.2025 und 1.11.2026
- AMS Berufslexikon - MechatronikerIn Hauptmodul Fertigungstechnik
- karriere.at - Gehalt Mechatroniker
Häufig gestellte Fragen
Wie viel verdient ein Mechatroniker in Österreich 2026?
Nach der Lehre mindestens 2.948,85 € brutto im Monat im Metallgewerbe, 2.947,89 € in der metalltechnischen Industrie (ab 1.11.2026: 3.009,80 €) und 3.009,82 € in der Elektro- und Elektronikindustrie (ab 1.5.2026). Ausbezahlt wird 14-mal im Jahr.
Was verdient ein Mechatroniker-Lehrling pro Lehrjahr?
Im Metallgewerbe ab 1.1.2026 1.000,00 € bis 2.000,00 €, in der metalltechnischen Industrie ab 1.11.2025 1.071,00 € bis 2.152,20 €, in der Elektro- und Elektronikindustrie ab 1.5.2026 1.260,23 € bis 2.457,43 €. Wer nach der Matura in der Elektroindustrie beginnt, bekommt 1.575,27 € bis 2.611,01 €.
Wie viel netto bleibt vom KV-Lohn nach der Lehre?
Laut Brutto-Netto-Rechner 2026 bleiben von rund 2.949 € brutto (Gewerbe) 2.144,84 € netto im Monat, von rund 3.010 € (Elektroindustrie) 2.179,81 € - jeweils ohne Pendlerpauschale und Kinder. Das Jahresnetto liegt bei 30.373,02 € bzw. 30.887,76 €.
Was ist der Unterschied zum Kfz-Mechatroniker?
Es sind zwei eigene Lehrberufe. Der Mechatroniker arbeitet an Maschinen, Anlagen und Automatisierungssystemen, der Kfz-Mechatroniker (Kraftfahrzeugtechniker) an Fahrzeugen. Im Gewerbe gilt für beide derselbe KV mit denselben Mindestlöhnen.
Welche Branche zahlt am meisten?
Beim Einstieg nach der Lehre die Elektro- und Elektronikindustrie: 3.009,82 € ab 1.5.2026, gut 60 € mehr als Gewerbe und Metallindustrie bis Ende Oktober 2026. Dazu kommen Vorrückungen - in Gruppe D nach 4 Jahren 3.185,18 €. Das Gewerbe kennt keine Vorrückungen.
Welche Schicht- und Nachtzulagen gibt es?
In der Elektro- und Elektronikindustrie ab 1.5.2026 1,187 € pro Stunde für die 2. Schicht und 3,832 € für die 3. Schicht bzw. Nachtarbeit. In der Metallindustrie ab 1.11.2025 1,063 € und 3,508 €, im Metallgewerbe 2026 1,065 € und 3,348 €.
Wie wird man selbstständiger Mechatroniker?
Laut AMS über das reglementierte Gewerbe der Mechatroniker (verbundenes Handwerk) für Maschinen- und Fertigungstechnik, Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik, Elektromaschinenbau und Automatisierung sowie Medizingerätetechnik. Nötig ist der Befähigungsnachweis, danach die Gewerbeanmeldung.